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Bar – von 0 auf 100 | #4

Tresen und Elektrik sind geschafft und die Bar hat ein paar Schubladen mehr. Bilder gibt’s im Beitrag.

Die letzten Tage hatte ich etwas mehr Zeit um an der Bar zu bauen. Nicht nur die Elektrik sind fertig (fürs Erste), der Tresen ist auch fertig. Bei diesem gefielen mir die Schraubenlöcher nicht, deswegen habe ich die mit einem mix aus Holzleim und sehr feinem Holzmehl zu gekleistert und anschließend abgeschliffen. Natürlich hat da der Tresen etwas drunter gelitten aber ich habe einfach eine zweite dünnere Schicht Holzlasur (auch Lebensmittelecht) drüber gezogen.

Jetzt sind die Schraublöcher kaum bis gar nicht mehr zu sehen und der Tresen ist ein bisschen dunkler geworden.

Natürlich habe ich die Zeit genutzt, um die Elektrik in der Bar zu verbauen. Im Beitrag #3 gab es ja schon eine Übersicht über die zu verbauende Technik. Vorweg, nicht alles, was auf dem Bild zu sehen ist, wurde auch verbaut. Die einzelnen LEDs, die Soundsteuerung (unten links) und auch das Schaltnetzteil habe ich nicht verbaut. Für letzteres habe ich ein anderes verwendet (fast baugleich).

Kommen wir zu den Details. Auf der Vorderseite habe ich die RGB LED Schläuche verbaut. Da diese bereits einen 4-Pin Anschluss haben, habe ich mir das Anlöten eines Anschlusses gespart :-).

Da die Bar natürlich teilbar sein soll, brauchte natürlich jedes der drei Teile eine eigene Zuleitung.

Da ich mir nicht sicher war, ob das Schaltnetzteil die LED Schläuche schafft hatte ich noch LED-RGB Verstärker besorgt. Wie sich herausstellte benötige ich diese nicht. Deswegen werde ich darauf nicht weiter eingehen.

Da ich die Steuerung des Lichtes zentral haben wollte, habe ich mir eine kleine Schaltzentrale gebaut. Damit diese auch etwas Aufmerksamkeit bekommt habe ich sie unter den Tresen des rechten Bar-Teiles gebaut.

Anmerkung dazu: Linker Bar-Teil = Strom; Rechter Bar-Teil = Wasser; Mittlerer Bar-Teil Zapfanlage + Spülbecken

Hier mal ein paar Bilder der Steuerung:

Selbstverständlich gibt es auch ein Bild der fertigen Steuerung.

Noch sehr übersichtlich aber noch lange nicht fertig. Mein Plan ist es für die Schubläden auch noch Beleuchtung einzubauen.

Ihr fragt euch was die drei Knöpfe da machen?

Ich verrate es euch, denn damit kommen wir zum zweiten Teil der Beleuchtung.

Da die Bar selten draußen bei Tageslicht zum Einsatz kommt, sondern eher Abends oder Nachts vorwiegend in geschlossenen Räumen braucht man natürlich zum ordentlichen Arbeiten auch etwas Beleuchtung.

Deswegen habe ich nicht nur auf der Vorderseite LED Schläuche angebaut, sondern auch auf der Innenseite sprich der Arbeitsfläche. Hier habe ich einfache 2835er Kalt weiße LED Schläuche verwendet. Diese können einzeln an und aus gemacht werden – je nachdem ob das Licht benötigt wird oder nicht.

Genug von Licht und Strom kommen wir zum mechanischen. Da ich nicht so recht wusste, wofür man zwei große Schubladen braucht habe ich mich dazu entschlossen kurzfristig im mittleren Bar-Teil noch eine dritte Schublade oberhalb der linken einzubauen. Dank Monate langer Vorplanung konnte ich beide Schubladen so bauen das später entweder zwei normale Ikea Gläser oder 3 kleine Ikea Gläser übereinander gestapelt reinpassen. Bei beiden Schubläden!

Aktuelle Bilder liefere ich noch nach denn alle drei Schubläden haben bereits eine Blende. Da ich nicht ausreichend Lattungsholz da hatte (gestern erst Nachschub geholt) fehlt der „Innenausbau“ der Schubladen noch. Dieser erfolgt die nächsten paar Tage.

— Update 14.07.2019 —

Wie versprochen hier noch ein paar aktuelle Bilder.

Die Schubladen haben eine 6 mm Doppelsteg Platten Verkleidung bekommen. Als Schubladenboden dient eine 18 mm Doppelsteg Platte. Ich denke das dies völlig ausreichend ist da alle Schubladen eine Bodenverstärkung bekommen haben.

Weiterhin gibt es einen kleinen Ausblick (Weiße Box mit LED Strips dran) auf ein Special was ich noch verbaue … dies wird aber nicht verraten – ein paar Tipps wird möglicherweise noch geben 🙂

Ansonsten seht ihr noch ein beutel mit LEDs – Türkis. Diese verwende ich, um die Schubladen zu beleuchten – sollte mein Test positiv verlaufen, was die Ausleuchtung und Helligkeit angeht.

Als letztes seht ihr eine der drei CO² Flaschen (4 kg) für die Zapfanlage, sowie die Schläuche für CO² und Bier. An die CO² Flasche habe ich bereits den Druckminderer angeschlossen, da dieser leider ein G1/2 Gewinde hat, die Flasche aber ein W21,8 Gewinde, benötigte ich noch einen Adapter. Diesen habe ich auf gut Glück bestellt da ich keinen Adapter für diese beiden Gewinde unter der Bezeichnung G1/2 finden konnte. Ein Adapter mit der Bezeichnung CGA320-W21.8 habe ich bei eBay gefunden und bestellt (China). Neben dem Keg Adapter für Flach-Kegs wird auch ein digital Thermometer verbaut, um die Temperatur im Kühlschrank zu überwachen. Dies ist notwendig da die Temperatur das Bierfass ausschlaggebend für den zu verwendenden CO² Druck ist.

Published inProjekte